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nachtkritik.de“O welche Lust, in freier Luft den Atem leicht zu heben!” Nein, nein: Der Gefangenenchor der Oper hat ausgedient, Beethoven ist over. Volker Lösch hat an der Schaubühne einen neuen, einen “echten” Gefangenenchor gebildet, der Alfred Döblins Berlin Alexanderplatz mit der Realität konfrontiert. Ob das gutging, weiß Esther Slevogt.

nachtkritik.deEine Jugendherberge im DDR-Ostseebad Kühlungsborn in den späten 70ern. In Einar Schleefs Erzählung Abschlußfeier breiten die Leiterin und ihre Mitarbeiter in Monologen ihren Alltag aus. Bei Armin Petras, der das Stück bearbeitet hat, wird am Maxim Gorki Theater ein ganzes DDR-Panorama daraus, das Hartmut Krug bereits Anfang Oktober bei seiner Premiere im koproduzierenden Anhaltischen Theater Dessau gesehen hat.

nachtkritik.deRedaktionsblog – Monatelang schallte er durch ganz Berlin, jener Großes prophezeihende Ruf “Die Riesen kommen!”. Nun sind sie also da, die überdimensionalen Holzgestalten der Puppenspiel-Truppe Royal de Luxe – und unversehens ist’s um die Riesen-Resistenz des Redakteurs geschehen.

nachtkritik.deUm des lieben Profits willen begibt sich der gierige Europäer auch schon einmal in ein “Scheißland mit Scheißmenschen”: Die zweite Premiere des neuen Deutschen Theaters unter Ulrich Khuon führt mit Lukas Bärfuss’ Öl abermals in die Fremde. Stephan Kimmig hat das Stück uraufgeführt, und Anne Peter hat es urgesehen.

nachtkritik.de Der Regisseur Jürgen Gosch ist in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in Berlin gestorben. Nicht nur für einen Kritiker und Zuschauer seiner in den letzten Jahren noch einmal jäh erblühten Kunst galt er als einer der größten Künstler unserer Zeit. Ein Nachruf von Katrin Bettina Müller.

nachtkritik.de Die Insulaner erobern den Stückemarkt! Nis-Momme Stockmann und Oliver Kluck von den Inseln Föhr und Rügen stellten gestern ihre Stücke Der Mann der die Welt aß (in Heidelberg bereits doppelt ausgezeichnet!) und Das Prinzip Meese vor, wovon Esther Slevogt zu berichten weiß.

nachtkritik.de Über die erste Lieferung des Stückemarktes, die aus szenischen Lesungen von Sofi Oksanens Puhdistus – Fegefeuer und Markus Bauers stehende gewässer bestand, berichtet Wolfgang Behrens. Und schreibt außerdem im Redaktionsblog über Moritz Rinke, Einar Schleef und eine nackte Frau.

nachtkritik.de Die Helden des Trojanischen Krieges opferten gern ihre Kinder, um irgendwelchen Göttern zu Gefallen zu sein. So auch der kretische König Idomeneus, der seinen Sohn tötete, weil er das dummerweise geschworen hatte. Roland Schimmelpfennigs Variation des Stoffs eröffnete in der Inszenierung von Dieter Dorn letzten Sommer das neu hergerichtete Münchner Cuvilliés-Theater. Am Deutschen Theater Berlin hat sich nun Jürgen Gosch der Sache angenommen. Wolfgang Behrens war nicht ganz wohl dabei.

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