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9. Apr. 2010

nachtkritik.deSuse Wächters Puppen haben sich als “Helden des 20. Jahrhunderts” einen nahezu legendären Ruf erspielt. Jetzt treten sie als Helden der Oper auf, Elfriede Jelinek ist in besonderer Gastrolle mit von der Partie. Kurzum: Der Abend ist großartig. Warum, weiß Wolfgang Behrens.

15. Mrz. 2010

nachtkritik.deIn einer österreichischen Zeitung lässt sich Andrea Breth von einem Kritiker interviewen, um dann grandios den Beruf des Kritikers in toto in Frage zu stellen. Die Regisseurin konstatiert eine Verblödung und Geistesumnachtung, von der auch die Jury des Theatertreffens nicht ausgenommen ist.

1. Feb. 2010

nachtkritik.deDer eine Kritiker ließ sich von dem Text erobern, der andere hält ihn gar für eine Zäsur in der Nachwendedramatik – uiuiui! Doch auch wir hielten Thomas Freyers von Nora Schlocker am Berliner Gorki Theater uraufgeführtes Stück Im Rücken die Stadt für äußerst differenziert.

18. Jan. 2010

nachtkritik.deEine moderne Provinz-Medea steht im Zentrum von Dennis Kellys Drama Taking Care of Baby, dessen deutsche Erstaufführung Sascha Hawemann in den Kammerspielen des Deutschen Theaters inszenierte – mit Faust-Preisträgerin Meike Droste. Auf wessen Seite sich der Regisseur schlägt und welche Wagnisse er umschifft, weiß Nikolaus Merck.

16. Jan. 2010

nachtkritik.deDea Loher, die Schmerzensfrau der deutschsprachigen Dramatik, hat ein neues Stück geschrieben, in dem sie wieder in die zeitgenössischen Abgründe steigt, um verlorene Gegenwartsexistenzen ans Bühnenlicht zu holen. Diebe heißt es, und Andreas Kriegenburg hat am Berliner Deutschen Theater die Uraufführung inszeniert und eine rotierende Mühle auf die Bühne gestellt. Was das bedeutet, weiß Elena Philipp.

14. Jan. 2010

nachtkritik.deVon seinen Leib- und Magen-Fragen kann René Pollesch nicht lassen, wie man schon am Stücktitel erkennt: Ich schau dir in die Augen, gesellschaftlicher Verblendungszusammenhang! Im Großen Haus der Volksbühne lässt er sie mit Fabian Hinrichs jedoch durchaus entschleunigt stellen und hat auch Platz für die Persönlichkeit des Schauspielers gelassen. Anne Peter staunt.

13. Jan. 2010

nachtkritik.deIn seiner Nachtasyl-Inszenierung am Berliner Ensemble verwendet Thomas Langhoff zwar die angenehm zeitgemäße deutsche Fassung von Angela Schanelec, aber auf der Bühne selbst ist der distanzierende Milieurealismus ungebrochen. Wolfgang Behrens fühlte sich unfreiwillig obenauf.

15. Dez. 2009

nachtkritik.deEr wollte nicht mehr, aber er kann’s nicht lassen: Leander Haußmann hat wieder Theater gemacht. Er hat am bat-Studiotheater den Roman Der kleine Bruder von Sven Regener inszeniert, mit Studierenden der Ernst-Busch-Schauspielschule. Wolfgang Behrens ist h-i-n-g-e-r-i-s-s-e-n.

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