
… ist die kambrische Explosion, heißt es in Oliver Stones Wall Street: Geld schläft nicht.
Damit werden Gier und Finanzkrisen als beinahe naturhafte Notwendigkeit der Evolution dargestellt. Der Film zeigt, dass wir noch mitten in der Krise von 2008 stecken. Mit dem holländischen Tulpen-Crash fing alles an, vielleicht erleben wir noch – Gott behüte – den Zirkel-Schluss.
Dass neben Vanity-Fair-Chef Graydon Carter und Milliardär Warren Buffett auch Charlie Sheen als Bud Fox auf einen kleinen Gastauftritt vorbeischaut und sich einen kurzen verbalen Schlagabtausch mit seiner Nemesis Gordon Gekko liefern darf, ist ein kleiner Höhepunkt. Aber vor allem bietet der Film mit seinen ewigen glänzenden Oberflächen und Hubschrauberflügen vorbei an der Skyline des Big Apple Michael Douglas die Gelegenheit, seiner Paraderolle noch einmal alle Ehre zu erweisen: Sein faltiges, müdes Gesicht ist Warnung genug, was der Preis der Gier ist, schreibt kino.de.













