
Christian Klischat als Karl Hans Janke, Foto: Thomas Aurin
Genie oder Wahnsinn? Mit der Uraufführung DER FALL JANKE (Premiere: 17.10., Hans Otto Theater) von Adriana Altaras und Dirk Olaf Hanke findet ein biographischer Tatsachenbericht den Weg auf die Bühne. Fast 40 Jahre verbrachte der 1984 verstorbene Wissenschaftler Karl-Hans Janke in der Psychiatrischen Klinik Hubertusburg…
In seinem Nachlass fanden sich eine Fülle von Erfindungen, Visionen und kühnen Konstruktionen. Immer wieder hatte er Pläne und Konstruktionen an Ämter und Behörden geschickt, aber mit einem „Irren“ wollte niemand etwas zu tun haben. Unterdessen machte Wernher von Braun, der große “Zyniker der Macht”, Karriere in den USA und wurde zum Idol einer ganzen Generation. Wer war dieser Karl-Hans Janke? War er wahnsinnig oder genial? Was hat es mit den anrührenden Liebesbriefen auf sich, die sich in seinen Unterlagen fanden? Und was wäre Leonardo da Vinci widerfahren, hätte er zur selben Zeit am selben Ort wie Janke gelebt? Adriana Altaras, zugleich Regisseurin der Uraufführung, und Dirk Olaf Hanke haben – unter Mitarbeit von Michael Erler – aus dem vorhandenen Material einen Bühnentext entwickelt. Es spielen Christian Klischat (Titelrolle), Nicoline Schubert, Friederike Walke, Andreas Herrmann, Moritz Führmann, Joachim Schönitz und Helmut G. Fritzsch. Bühne: Christoph Schubiger. Kostüme: Jessica Karge.
Hören Sie Ronald Richter im Interview mit Adriana Altaras:





